Kalender selber machen: Vorlagen und Anleitungen

Auch wer Termine im Smartphone verwaltet, hängt oft noch einen Papierkalender an die Wand oder stellt ihn auf den Schreibtisch. Mit einem Blick überblicken Sie den Monat, ohne ein Gerät einzuschalten.

Sie können den Kalender selbst gestalten: als Foto-Kalender mit einem Bilderrahmen und Lieblingsbildern oder als ausgedruckte Vorlage in PDF, Word oder Excel, in die Sie die Termine eintragen. Beide Wege ergeben einen persönlichen Jahres- oder Monatskalender, der zu Ihren Fotos, Feiertagen und Urlaubsplänen passt.

Warum ein eigener Kalender lohnt

Ein selbst gemachter Kalender hat gegenüber gekauften Exemplaren einen praktischen Vorteil: Sie bestimmen die Motive und die Einträge. Statt der üblichen Landschafts- oder Blumenbilder aus dem Handel hängen Ihre eigenen Fotos an der Wand. Die wichtigsten Termine wie Feiertage, Schulferien oder Urlaubswochen tragen Sie von Anfang an ein. Jahres- und Monatskalender eignen sich dafür besonders gut, weil Sie auf einen Blick sehen, was ansteht.

Sie entscheiden, ob der Kalender schlicht und übersichtlich bleibt oder bunt und verspielt wird. Wer gerne bastelt, kann mit wenigen Materialien einen individuellen Foto-Kalender bauen. Wer es schneller mag, druckt eine fertige Vorlage aus und füllt sie handschriftlich aus.

Foto-Kalender aus Bilderrahmen basteln

Eine einfache Methode ist der Foto-Kalender im Vintage-Stil. Sie brauchen dafür einen Bilderrahmen, drei kleine Klammern, Kleber und Schere, farbiges Tonpapier, bunte Klebebänder oder Sticker, einen Stift, um die Fotos zu beschriften, und Ihre Lieblingsbilder. Als Fotos eignen sich Abzüge im Format 10×12; Sie können aber auch andere Größen verwenden, solange sie zum Rahmen passen. Die Fotogröße muss zur Rahmengröße passen, damit nichts übersteht oder Lücken entstehen.

Für einen Kalender, der das ganze Jahr abdeckt, brauchen Sie zwölf Bilder, eines für jeden Monat. Wenn Sie den Kalender verschenken möchten, empfiehlt sich ein dreizehntes Bild als Titelbild, das oben am Rahmen sitzt und den Kalender eröffnet.

So bauen Sie den Kalender zusammen: Befestigen Sie die Monatsfotos mit den Klammern am Rahmen oder an den Tonpapierstreifen. Beschriften Sie jedes Bild mit dem Monatsnamen und den wichtigsten Daten. Verzieren Sie die Ränder mit den Bändern oder Stickern. Mit den Klammern tauschen Sie die Fotos am Jahresende aus und verwenden den Rahmen wieder.

Vorlagen aus PDF, Word und Excel

Wer nicht basteln möchte, druckt sich die Kalendervorlage aus. Viele Anbieter stellen Jahres- und Monatskalender als PDF-, Word- oder Excel-Datei bereit, die Sie direkt herunterladen und ausdrucken können. Ein handelsüblicher Drucker und ein einfaches Textprogramm genügen dafür; spezielle Software ist nicht nötig.

Die Vorlagen sind unterschiedlich umfangreich: Manche enthalten nur das Raster mit den Kalenderwochen, andere haben Feiertage und Ferien schon eingetragen. Mit Excel-Vorlagen tippen Sie die Einträge am Bildschirm und drucken den Kalender dann aus. PDF-Vorlagen sind meist fest formatiert. Diese eignen sich, wenn Sie die Termine von Hand eintragen möchten. Achten Sie beim Druck darauf, dass das Papierformat und die Druckeinstellungen zur Vorlage passen, damit das Raster nicht abgeschnitten wird.

Fotos, Rahmen und Papier aufeinander abstimmen

Wichtig ist, dass das Foto zum Rahmen passt und die Vorlage zum Papierformat. Messen Sie den Rahmen aus, bevor Sie die Fotos bestellen oder drucken. Bei den Vorlagen prüfen Sie vor dem Druck, ob die Ränder vollständig auf dem Papier liegen.

Bei den Motiven gilt: Wählen Sie Bilder, die auch in kleiner Größe gut erkennbar sind. Detailreiche Aufnahmen wirken auf einem Monatsblatt oft unruhig; ein klares Motiv mit ruhigem Hintergrund lässt mehr Platz für die Termine. Wenn Sie den Kalender verschenken, denken Sie an die Vorlieben der beschenkten Person und wählen Sie Fotos, die zu ihr passen, etwa gemeinsame Urlaubsbilder oder Aufnahmen von Hobbys.

Tragen Sie die festen Termine wie Feiertage, Ferien und Geburtstage direkt beim Gestalten ein, damit der Kalender von Anfang an vollständig ist. Bei den gedruckten Vorlagen bleibt dafür meist eine Spalte oder ein Rand frei.