Günstige Fotobücher online erstellen: Spartipps und Anbieter

Ein Fotobuch macht aus digitalen Bildern auf Smartphone oder Festplatte ein greifbares Erinnerungsstück. Es eignet sich als Weihnachtsgeschenk, Urlaubschronik oder Dokumentation einer Familienfeier. Rund sechs Millionen Fotobücher werden pro Jahr in Deutschland bestellt.

Die Auswahl an Anbietern ist unübersichtlich, die Preise unterscheiden sich deutlich. Wer ein gutes Ergebnis zu einem fairen Preis möchte, sollte die Anbieter kennen und wissen, wo sich sparen lässt.

Anbieter im Vergleich

Die großen Anbieter auf dem deutschen Markt sind Cewe, Pixum, WhiteWall, MyFujifilm und die Fotodienste von Aldi. Unabhängige Tests zeigen, dass die Qualität nicht nur zwischen den Anbietern unterschiedlich ist, sondern auch innerhalb des Sortiments eines einzelnen Anbieters. Bei einem Test von 30 Anbietern schnitt MyFujifilm am besten ab. Es überzeugte mit guter Fotoqualität, vielseitiger Software und einem angemessenen Preis. Cewe, Pixum und WhiteWall wurden ebenfalls getestet und liefern solide Ergebnisse, wobei WhiteWall eher im Premiumsegment liegt.

Zuerst entscheiden Sie sich für die Ausstattung. Ein günstiges Modell hat ein Softcover, ein klassisches Fotobuch hat ein Hardcover. Softcover-Bücher sind leichter und günstiger, wirken aber weniger hochwertig. Wer das Fotobuch verschenken möchte oder es lange aufbewahren will, sollte zum Hardcover greifen. Die Preisunterschiede zwischen den Formaten liegen meist bei fünf bis zehn Euro.

Außerdem gibt es zwei Produktionsarten. Echtfotobücher werden auf fotografischem Papier belichtet und halten Farben und Details besonders gut. Digitaldruck-Fotobücher werden auf normalem Papier gedruckt und sind günstiger, wirken aber matter. Für Urlaubsfotos mit kräftigen Farben lohnt sich das Echtfotobuch, für einfache Textdokumentationen reicht der Digitaldruck.

So sparen Sie beim Fotobuch

Am meisten sparen Sie mit Rabattaktionen. Die Anbieter bieten regelmäßig Rabattaktionen mit unterschiedlich hohen Rabatten. Diese Aktionen laufen häufig zu Feiertagen, zum Black Friday oder zum Saisonstart. Wer flexibel ist, wartet auf eine solche Aktion und bestellt dann. Ein Newsletter-Abo lohnt sich, weil die Anbieter ihre Rabattcodes bevorzugt an Abonnenten verschicken.

Auch die Versandkosten lassen sich sparen. Viele Anbieter verlangen mehrere Euro Versand, bieten aber ab einem bestimmten Bestellwert kostenlosen Versand an. Wer mehrere Fotobücher gleichzeitig bestellt, etwa für die ganze Familie, erreicht diese Grenze schneller und spart doppelt: durch den Mengenrabatt und durch den entfallenden Versand.

Die Gestaltungssoftware ist kostenlos, aber nicht jede ist gleich gut zu bedienen. Wer wenig Zeit investieren möchte, wählt einen Anbieter mit einfacher, geführter Software. Wer Wert auf individuelle Gestaltung legt, braucht eine Software mit vielen Vorlagen und Gestaltungsmöglichkeiten. Die Testberichte zeigen: Die Qualität der Software ist deutlich unterschiedlich. MyFujifilm und Cewe bieten besonders vielseitige Programme, während günstigere Anbieter oft nur einfache Werkzeuge haben.

Das richtige Format wählen

Die Formate reichen vom kleinen Taschenbuch bis zum großen Bildband. Kleinere Formate sind günstiger, aber die Fotos kommen weniger zur Geltung. Ein Quadratformat im Mittelformat bietet einen guten Kompromiss aus Preis und Optik. Für ein Geschenk an die Großeltern eignet sich ein klassisches Querformat mit festem Einband, für den eigenen Urlaub reicht ein kompaktes Format.

Auch die Seitenzahl bestimmt den Preis. Die meisten Anbieter haben einen Grundpreis für eine bestimmte Seitenzahl, jede weitere Seite kostet einen Aufpreis. Wer sparen möchte, wählt die Seitenzahl bewusst und sortiert die besten Fotos aus, statt alle Bilder unterzubringen. Ein Fotobuch mit etwa 30 Seiten deckt die meisten Anlässe ab und bleibt preiswert.