Ein persönliches Fotobuch für Freunde gestalten
Ein Fotobuch für Freunde hält die gemeinsame Geschichte fest. Es zeigt die Reisen, die Insider und die Gruppenfotos, dazu die Momente, die nur die Gruppe versteht.
Beginnen Sie mit den Geschichten, nicht mit den Fotos. Wenn Sie wissen, welche Erinnerungen zählen, ergibt sich das Layout fast von selbst.
Insider als roter Faden
Insider sind das stärkste Material für ein Freundschaftsfotobuch. Sie funktionieren, weil nur die Gruppe sie versteht, und genau das macht das Buch persönlich. Ein Running Gag von einer Reise, ein falsch ausgesprochenes Wort, ein Spitzname oder eine wiederkehrende Situation eignen sich dafür. Sie können diese Insider als Kapitelüberschriften nutzen oder als kurze Bildunterschriften unter die Fotos setzen.
Ein konkretes Beispiel: Die Gruppe sagt immer einen bestimmten Spruch, sobald jemand zu spät kommt. Verwenden Sie diesen Spruch als Überschrift für die Seite mit den Fotos, auf denen die Person hinter dem Bus herläuft. Die Bildunterschrift erklärt den Zusammenhang in einem Satz, das Foto trägt die Erinnerung.
Gemeinsame Reisen chronologisch ordnen
Gemeinsame Reisen geben dem Buch eine natürliche Struktur. Sie müssen nicht streng nach Datum sortieren, aber eine chronologische Reihenfolge hilft dem Leser, der Geschichte zu folgen. Beginnen Sie mit der Abreise, führen Sie über Ankunft und ersten Abend zum Höhepunkt und enden Sie mit dem letzten Tag. Jede Reise bekommt ihr eigenes Kapitel mit einer kurzen Einleitung.
Für diese Einleitung schreiben Sie ein oder zwei Sätze, die nur die Gruppe versteht. Etwa: "Der Tag, an dem wir den falschen Bus nahmen und trotzdem am Meer landeten." Das setzt den Ton und macht die Fotos darunter zu mehr als nur Bildern.
Gruppenfotos abwechslungsreich einsetzen
Gruppenfotos sind das Herz eines Freundschaftsbuchs, aber sie brauchen Abwechslung. Wenn jede Seite dieselbe Gruppe in einer Reihe zeigt, wird das Buch langweilig. Variieren Sie die Anzahl der Bilder pro Seite, wie es die Anbieter von Fotobuch-Software empfehlen. Ein großes Gruppenfoto auf einer ganzen Seite funktioniert gut für den Höhepunkt einer Reise. Kleinere Gruppenaufnahmen eignen sich dagegen besser für Collagen aus drei oder vier Bildern.
Setzen Sie das beste Gruppenfoto jeder Reise auf eine ganze Seite und verwenden Sie die kleineren als ergänzende Bilder, damit das Buch Rhythmus bekommt. Denken Sie auch daran, wer auf den Fotos zu sehen ist. Wenn jemand auf den meisten Aufnahmen fehlt, suchen Sie Bilder, auf denen diese Person vorkommt, oder erwähnen Sie es in einer Bildunterschrift. Ein Buch für die ganze Gruppe sollte alle zeigen.
Humor aus Texten und Fotos
Humor kommt in einem Fotobuch vor allem aus dem Text, nicht aus der Gestaltung. Kurze Bildunterschriften, witzige Titel und ehrliche Kommentare tragen die Pointen. Das Layout sollte ruhig bleiben, damit der Text zur Geltung kommt. Eine verspielte Schrift für die Kapitelüberschriften ist in Ordnung, der Fließtext sollte aber gut lesbar bleiben.
Sie können Humor auch in die Fotoauswahl selbst legen. Unscharfe Bilder, verrutschte Gesichter und missglückte Versuche sind oft das lustigste Material. Eine Seite mit den schlechtesten Fotos der Reise, betitelt mit "Die Beweisfotos", wirkt besser als eine perfekt polierte Seite. Die Gruppe wird darüber lachen.
Seitenzahl und Vorlagen wählen
Die meisten Fotobuch-Anbieter lassen Sie zwischen 24 und 118 Seiten wählen. Beginnen Sie mit den Fotos, die Sie unbedingt aufnehmen wollen, und füllen Sie den Rest danach auf. Bei zu wenigen Fotos wirkt das Buch dünn, bei zu vielen werden die Seiten überladen.
Die Online-Konfiguratoren bieten zwei Arbeitsweisen: automatische Befüllung oder Einzelgestaltung. Die automatische Befüllung ist schnell und funktioniert gut, wenn Sie viele Fotos und wenig Zeit haben. Die Einzelgestaltung gibt Ihnen die Kontrolle über jede Seite, was wichtig ist, wenn Sie Bildunterschriften platzieren und Gruppenfotos bewusst anordnen wollen. Viele Anbieter haben außerdem Vorlagen mit fröhlichen Farben, die zu einem Freundschaftsbuch passen.