Software und Vorlagen für selbstgemachte Kalender
Du kannst mit einer Druckvorlage starten oder eine Datei selbst bearbeiten. Alternativ gestaltest du den Kalender in einem Online-Designwerkzeug oder bastelst ihn aus Material zusammen. Wenn du ihn nur ausdrucken willst, reicht meist ein PDF. Für Termine am Bildschirm oder eigene Anordnungen von Fotos und Farben eignet sich eine Tabellenkalkulation oder ein Gestaltungsprogramm.
Ein Kalender mit festem Jahr zeigt die Monate und Wochentage dieses Jahres. Ein immerwährender Kalender lässt sich wiederverwenden, zeigt aber meist nur Monat und Tag.
Wähle zuerst die Kalenderart
Ein Wandkalender braucht Platz für Bilder und Einträge, ein Tischkalender muss von selbst stehen oder sich aufstellen lassen. Für einen Terminplaner ist eine gut lesbare Monatsübersicht wichtiger als ein großes Fotofeld. Ein immerwährender Kalender eignet sich, wenn Sie Monats- und Tageskarten austauschen möchten, statt jedes Jahr neue Kalenderseiten zu drucken.
Lege außerdem das Format fest, bevor du Fotos auswählst oder mit dem Layout beginnst. Bei einem Kalender im Rahmen müssen die Seiten zum Rahmen passen; bei Klammern oder Ordnerbindung geben die vorhandenen Seiten das Format vor, damit Bilder und Monatsübersichten später nicht zugeschnitten werden müssen.
Wähle eine Kalender-Vorlage oder ein Designwerkzeug
Welche Vorlage passt, hängt davon ab, wie viel du selbst ändern möchtest. Eine PDF-Vorlage ist schnell druckbereit, lässt sich aber oft kaum anpassen. Word- und Excel-Vorlagen kannst du am Bildschirm ergänzen. Online-Editoren eignen sich, wenn du Fotos, Farben und Seitenaufteilung selbst gestalten möchtest.
| Weg | Passt, wenn du … | Vorher prüfen … |
|---|---|---|
| PDF-Vorlage | sofort drucken und später von Hand schreiben möchten | Papierformat, Ränder und Druckeinstellungen |
| Word- oder Excel-Vorlage | Termine am Computer eintragen möchten | welche Felder bearbeitet werden dürfen |
| Online-Designwerkzeug | Bilder, Farben und Layout selbst bestimmen möchten | ob Downloadformat und Seitengröße zum Druck passen |
| Kalenderrohling | ein vorhandenes Kalendarium persönlich gestalten möchten | ob Format und Monatsaufteilung Ihren Anforderungen entsprechen |
Schulkreis.de stellt zum Beispiel zwölfseitige DIN-A4-PDF-Fotokalender für mehrere Kalenderjahre bereit. Solche Vorlagen eignen sich, wenn du einen Kalender ausdrucken möchtest, ohne die Seiten selbst zu gestalten. PDF-Dateien haben oft ein festes Layout. Prüfe deshalb vor dem Druck die Vorschau und kontrolliere, ob der Drucker das vorgesehene Papierformat verwendet.
Microsoft beschreibt in seiner Excel-Hilfe, wie du Kalendervorlagen suchst und anpasst. Achte dabei auf Formeln: Manche Datumszellen und sogar scheinbar leere Zellen berechnen Werte automatisch. Wenn du eigene Einträge in diese Felder schreibst, funktioniert die automatische Aktualisierung möglicherweise nicht mehr. Trage persönliche Termine deshalb nur in dafür vorgesehene Felder ein.
Adobe Express und Canva bieten nach eigenen Angaben Kalendervorlagen, die du mit Fotos und Texten anpassen kannst. Adobe Express nennt JPEG, PNG und PDF als Dateiformate für den Download. Prüfe vor dem Gestalten, welches Format du für den Druck brauchst und welche Seitengröße die Vorlage hat. Google Kalender eignet sich vor allem, wenn du einen bestehenden Terminkalender ausdrucken oder als PDF speichern möchtest. Für ein frei gestaltetes Fotolayout ist er weniger geeignet.
Bereite Fotos und Termine vor
Für einen Fotokalender mit einem Bild pro Monat brauchst du zwölf passende Motive. Ein weiteres Bild kann als Titelbild dienen. Wähle Bilder, deren Hauptmotiv auch klein gut zu erkennen ist, und lass auf den Kalenderseiten genug Platz für Termine.
Sammle vor dem Druck wichtige Termine wie Geburtstage und prüfe, ob die Vorlage schon Feiertage oder Ferien enthält. Die Angaben unterscheiden sich je nach Vorlage. Kontrolliere deshalb Monat, Wochentage und Jahr selbst, besonders wenn du eine ältere Datei übernimmst.
Achte darauf, dass die Fotos zum Format passen, denn Motive mit wichtigen Details am Rand eignen sich schlecht für einen engen Bildausschnitt. Bei einem Kalender im Rahmen müssen die Abzüge zum Rahmen passen. Ein Maß aus einer einzelnen Bastelanleitung passt nicht automatisch zu anderen Rahmen.
Drucken und zusammenfügen
Drucke zuerst eine Seite zur Probe. So erkennst du, ob der Druck Ränder abschneidet und die Schrift auf dem Papier lesbar ist. Prüfe auch, ob die Druckeinstellung das richtige Papierformat nutzt. In der digitalen Vorschau siehst du nicht immer, wie der Drucker mit den Seitenrändern umgeht.
Zum Zusammenbau kannst du die Seiten in einen Ordner heften, mit Klammern verbinden oder lose in einen passenden Aufsteller stellen. Canva beschreibt diese Möglichkeiten für Kalenderseiten. Welche Bindung am besten passt, hängt davon ab, wie du den Kalender verwenden und aufbewahren möchtest. Es gibt keine Papierstärke und keine Bindung, die für alle Kalender passt.
Bastle einen Kalender von Hand
Wenn du keine Kalenderseiten am Bildschirm gestalten möchtest, kannst du einen fertigen Jahreskalender dekorieren. Eine Anleitung von Idee Markt kombiniert einen Kalenderrohling mit Monatsfotos. Dazu kommen doppelseitiges Klebeband und Stifte; Sticker oder Klebebänder ergänzen die Gestaltung. Das Grundlayout bleibt erhalten. Deshalb musst du die Gestaltung an Format und Aufbau des Rohlings anpassen.
Für einen kleinen Tischkalender nennt dm.at ein dünnes Holzbrett oder Klemmbrett, Fotos, stabiles Papier und drei Foldback-Klammern. Diese Klammern halten die Seiten zusammen und lassen sich zum Umblättern öffnen. Doppelseitiges Klebeband kann in der beschriebenen Anleitung Heißkleber ersetzen.
Ein wiederverwendbarer Kalender mit austauschbaren Karten zeigt die Monate und Tage anders als ein Jahreskalender mit vollständigem Kalendarium. Die IKEA-Anleitung verwendet zwölf Monatskärtchen und vierzehn Ziffernkärtchen für eine Monats- und Tagesanzeige. Du musst die Karten regelmäßig neu anordnen. Wochentage und ein vollständiger Jahresüberblick sind dabei nicht automatisch enthalten. Wenn du ein Produkt veränderst, beachte außerdem die Hinweise des Herstellers zu Garantie und Rückgabe.